Sonntag, 25. Februar 2018

Faschingskostüme 2018

Hier war es ja nun eine ganze Weile sehr still... Aber keine Angst, ich lebe noch. 😉

Viel genäht habe ich seit dem neuen Jahr allerdings auch noch nicht. Bisher nur die Faschingskostüme für meine Jungs.
Da Fasching ja immer so plötzlich kommt und ich dieses Jahr keine Zeit für aufwändigere Kostümideen hatte, entschied ich mich daher für zwei Kostümklassiker: Pirat und Indianer.

Die Zutaten


Am 12. Januar zog ich los, um die Stoffe und sonstigen Zutaten für die Kostüme zu besorgen:


Für das Indianerkostüm besorgte ich ockerfarbenen Jersey, ein Webband zur Verzierung, ein buntes breites Gummiband für den Kopfschmuck und im Bastelladen bekam ich noch Federn.
Für das Piratenkostüm kaufte ich schwarzen Jersey + Bündchen, rot-weiß-gestreifen Jersey, SnapPap in schwarz und zu guter Letzt weißen Edding aus dem Bastelladen.

Das Nähen und Basteln


Für das Indianerkostüm teilte ich das Raglanshirt-Schnittmuster knapp unter den Ärmelnähten und nähte vorne und hinten ein Stück Stoff mit ein. Vorne in Form eines Dreiecks, hinten in Form eines Rechtecks. Die Naht versteckte ich mit dem Webband. Außerdem ließ ich die Saumzugaben an den Ärmeln weg. 
Dann habe ich das Shirt und auch die Hose ganz normal zusammengenäht.
Statt zu säumen, habe ich die Kanten zum Schluss einfach mehrfach eingeschnitten, sodass Fransen entstanden. Gleiches tat ich mit den eingenähten Stoffstücken am Shirt.
Anschließend drehten das Shirt und die Hose noch einmal eine Runde in der Waschmaschine, damit sich die Fransen schön einrollen können.

 

Den Gummi für den Kopfschmuck habe ich etwa fünf cm kürzer als den Kopfumfang (+ Nahtzugabe!) zugeschnitten. Auf die Nahtzugaben habe ich zwei kleine Knopflöcher genäht, durch die ich dann drei Federn durchsteckte. 

Fertig ist das Indianerkostüm!

Das Piratenkostüm ist etwas schlichter. Schwarze Hose und rot-weiß-gestreiftes Shirt.
Dafür habe ich mir mit den Streifen besondere Mühe gegeben. An den Seitennähten war mir das ja schon immer wichtig, dass sich die Streifen an der Naht treffen. Diesmal habe ich zudem versucht, dass sich auch die Streifen an den Ärmelnähten treffen.
Auf Instagram habe ich die Kostüme ja bereits vor einiger Zeit präsentiert und mich etwas selbstkritisch geäußert, dass mir das mit den Ärmeln nicht so perfekt gelungen ist.
Da schrieb mich dann sogar eine gelernte Schneiderin an und gab mir für die Zukunft noch ein paar Tipps und wies zudem darauf hin, dass es ganz natürlich ist, dass sich die Streifen nicht auf der gesamten Naht hundertprozentig treffen können. Winkel der Schnittteile und so.
Ich hab das also doch ganz gut hinbekommen. 👍

 

Den Hut habe ich in doppelter "Stofflage" zugeschnitten und anschließend auf eins der beiden Schnittteile mit dem weißen Edding einen Totenkopf aufgemalt. Ich habe den Edding zweimal aufgetragen, damit das Weiß auch schön deckt.
Anschließend habe ich die beiden Stoffteile mit Klammern aneinandergesteckt und am Kopf meines kleine Sohnes rangehalten, um zu ermitteln, wie groß die Öffnung sein muss, damit der Hut passt. Und dann habe ich den Hut entlang des Randes mit Geradstich zusammengesteppt. An der Kopföffnung ging die Naht ständig wieder auf, sodass ich dort letztlich mit breitem Zickzack (Stichlänge 0) mehrere Stiche setzte. 
Damit war das Problem gelöst, der Hut einsatzbereit und das Kostüm fertig!






Diese Kostüme nehmen an der Kostüm Polonäse von Nähfrosch teil.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen